Das besondere Dokument: Silvester-Attraktion in Krisenzeiten.
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Mitten in der Wirtschaftskrise 1921-22 trat im Restaurant Hans Waldmann im zugerischen Baar zu Silvester 1921 A. Conrad Keiser auf, der «Mann mit dem sechsten Sinn».

Er bot «telepathische Experimente in höchster Vollendung», Massenhypnose, Jongleurartistik, Kartentricks und so weiter – alles unter dem Titel «Das grosse Weltstadtprogramm». Keiser wog normalerweise 65 Kilogramm. Durch seine Manipulationen schaffte er es, dass auch der stärkste Mann ihn nicht mehr heben konnte: «Conrad Keiser bricht den Nerv des stärksten Mannes.»

Und bot damit ein wenig Unterhaltung und Erholung in schweren Zeiten.